Wir bauen Bäder in ganz Berlin so um, dass sie im Alter, mit Gehhilfe oder im Rollstuhl sicher nutzbar bleiben – von der einzelnen Maßnahme bis zum kompletten barrierefreien Badumbau.
MeisterbetriebFestpreisgarantieAlle Gewerke aus einer HandIn ganz Berlin
Barrierefreies Bad Berlin: sicher duschen, selbstständig bleiben
Ein barrierefreies Bad entsteht nicht durch einen Haltegriff an der Wand, sondern durch eine durchdachte Planung: schwellenloser Einstieg, genug Bewegungsfreiheit vor den Sanitärobjekten, tragfähige Wände und eine Ausstattung, die zur körperlichen Einschränkung passt. Genau das planen und bauen wir – als barrierefreier Badumbau im Bestand oder als Teil einer Komplettsanierung.
Typisch sind drei Ausgangslagen: Ein Bad soll für das Alter vorbereitet werden, solange noch nichts drückt. Nach Krankenhaus oder Reha muss es schnell gehen, weil die alte Wanne nicht mehr zu benutzen ist. Oder ein Angehöriger wird zu Hause gepflegt und das Bad macht die Pflege jeden Tag schwer. Für alle drei Fälle sehen wir uns die Räume zuerst vor Ort an – erst dann wissen wir, was baulich geht. Wir beraten Sie dabei ergebnisoffen: Ein Badezimmer, das Senioren Selbstständigkeit zurückgibt, muss nicht nach Pflegeheim aussehen, und Komfort und Sicherheit schließen sich nicht aus.
Wir koordinieren alle Gewerke, die dabei nötig sind: Rückbau, Sanitär, Elektro, Trockenbau, Abdichtung nach DIN 18534, Fliesen, Maler und Montage. Sie haben dabei einen Ansprechpartner, keine fünf Termine mit fünf Firmen.
Kostenlose und unverbindliche Besichtigung mit Aufmaß vor Ort
Festpreisangebot nach Aufmaß mit klar beschriebenem Leistungsumfang
Ein Ansprechpartner für alle Gewerke und den ganzen Terminplan
Kostenvoranschlag für den Antrag bei der Pflegekasse
Barrierefrei, barrierearm oder rollstuhlgerecht: der Unterschied
Die drei Begriffe werden im Alltag durcheinandergeworfen, bedeuten aber verschiedene Anforderungen. Wir benennen von Anfang an, was in Ihrem Bad erreichbar ist – auch dann, wenn die Norm im Bestand nicht vollständig einzuhalten ist.
Barrierefrei nach DIN 18040-2
Die Norm für barrierefreies Bauen in Wohnungen beschreibt unter anderem Bewegungsflächen von 120 × 120 cm vor Waschtisch, WC und Dusche, einen schwellenlosen Duschplatz und ausreichende Türbreiten. Im Neubau oder bei großzügigem Grundriss ist das planbar.
Rollstuhlgerecht
Für die Nutzung mit dem Rollstuhl gelten größere Maße: Bewegungsflächen von 150 × 150 cm, ein unterfahrbarer Waschtisch, seitliche Anfahrbarkeit des WCs. Das braucht Platz, oft eine Grundrissänderung und manchmal einen zweiten Raum, der ans Bad angebunden wird.
Barrierearm – der ehrliche Regelfall im Berliner Bestand
In einem 4-m²-Schlauchbad im Altbau lassen sich 150 × 150 cm Bewegungsfläche nicht herbeizaubern. Erreichbar ist fast immer ein barrierearmes Bad: schwellenlose Dusche, sicherer Halt, erhöhtes WC, breitere Tür, bessere Beleuchtung. Für den Alltag bringt das den entscheidenden Teil der Sicherheit. Wir sagen Ihnen vor der Beauftragung, welche Maße wir erreichen und welche nicht – das gehört ins Angebot, nicht in eine Überraschung auf der Baustelle.
Barrierefreier Badumbau: Dusche, Waschtisch und WC im Detail
Welche Bausteine sinnvoll sind, hängt von der Einschränkung ab. Jemand, der unsicher auf den Beinen ist, braucht anderes als ein Rollstuhlfahrer. Deshalb stellen wir den Umfang gemeinsam mit Ihnen zusammen – und lassen weg, was Sie nicht brauchen.
Schwellenloser Duschplatz
Der wichtigste Schritt: raus aus der Wanne, rein in eine Dusche ohne Stufe, mit Gefälle und Abdichtung nach den anerkannten Regeln der Technik. Wie das im Altbau technisch gelöst wird, steht ausführlich auf der Seite bodengleiche Dusche einbauen.
Unterfahrbarer Waschtisch
Flach bauender Waschtisch mit Unterputz- oder Flachaufputz-Siphon, damit man im Sitzen oder im Rollstuhl heranfahren kann. Dazu Armaturen mit langem Hebel, gut greifbar, mit Temperaturbegrenzung gegen Verbrühen.
Erhöhtes WC und Bewegungsfläche
Ein wandhängendes WC auf erhöhter Sitzposition erleichtert das Aufstehen. Wichtig ist die freie Fläche daneben: Nutzen Sie eine Gehhilfe oder hilft eine zweite Person, planen wir den Platz seitlich vom WC mit ein.
Stütz- und Haltegriffe mit Wandverstärkung
Haltegriffe und klappbare Stützgriffe halten nur so viel wie die Wand dahinter. In Trockenbau- und Vorwandkonstruktionen bauen wir deshalb Traversen oder durchgehende Holzverstärkungen ein – vor dem Fliesen, denn später ist das nur mit Aufstemmen zu ändern.
Tür: Verbreiterung oder Schiebetür
Viele Bäder scheitern an der Tür. Wir verbreitern die Öffnung, hängen das Blatt nach außen aufschlagend um oder setzen eine Schiebetür – das spart im kleinen Bad die komplette Aufschlagfläche und lässt sich im Notfall von außen öffnen.
Rutschhemmung, Licht und Kontraste
Rutschhemmende Fliesen im nassen Bereich, blendfreies, helles Licht ohne Schattenlöcher und farbliche Kontraste zwischen Boden, Wand und Sanitärobjekten. Für Menschen mit eingeschränktem Sehen ist der Kontrast oft wichtiger als jeder Griff.
Dazu kommen die Sitzgelegenheiten: ein klappbarer Duschsitz oder eine gemauerte Sitzbank in der Dusche, beide fest verankert. Eine Sitzbank hat den Vorteil, dass sie nicht nach Hilfsmittel aussieht und im Familienbad auch sonst genutzt wird.
PLANUNG IM BESTAND
Bewegungsflächen im Berliner Altbau herausholen
Der Platz für ein barrierefreies Bad entsteht selten durch Anbau, sondern durch das Umsortieren des Grundrisses. Wir prüfen, ob die Wanne ersatzlos entfallen kann, ob sich der Waschtisch an eine andere Wand setzen lässt, ob eine Vorwand flacher ausgeführt werden kann und ob die Tür an eine bessere Stelle passt. Oft bringt schon das Zusammenlegen von Bad und angrenzendem WC die Fläche, die vorher gefehlt hat.
Im Altbau kommen Holzbalkendecken, geringe Aufbauhöhen und alte Leitungen dazu. Was das für Ihr Projekt bedeutet, klären wir bei der Besichtigung – mehr zu diesen Besonderheiten auf der Seite Badsanierung im Altbau. Wie sich auch auf wenigen Quadratmetern ein funktionaler Grundriss ergibt, zeigen wir unter kleines Bad sanieren.
Auf Zuwachs planen: heute umbauen, später nachrüsten
Viele Kunden lassen umbauen, bevor eine Einschränkung überhaupt da ist. Das ist der günstigste Zeitpunkt, weil die teuren Arbeiten – Abdichtung, Fliesen, Vorwand – ohnehin anstehen. Alles, was danach kommt, lässt sich mit Vorrüstung später ohne neue Baustelle ergänzen.
Vorrüstung, die sich später auszahlt
Wandverstärkungen an WC, Waschtisch und Dusche für spätere Stütz- und Haltegriffe. Leerrohre für zusätzliche Steckdosen und Licht. Ein Waschtisch, dessen Unterschrank sich entfernen lässt, ohne dass die Fliesen fehlen. Eine Türzarge in einer Breite, die auch einen Rollator durchlässt. Das kostet beim Umbau wenig – nachträglich bedeutet es Fliesen aufstemmen.
Auch die Frage „ganzes Bad oder nur ein Teil?“ entscheiden Sie mit dem Budget. Wenn die Fliesen und die Leitungen in Ordnung sind, ist ein Umbau der Badewanne zur Dusche als Teilmaßnahme oft der schnellste Weg zu mehr Sicherheit. Ist das Bad ohnehin am Ende, planen wir den barrierefreien Umbau gleich in den Badumbau mit ein. Die Grundrissvarianten dazu entstehen in der Badplanung.
Förderung: bis zu 4.180 € von der Pflegekasse
Liegt ein Pflegegrad vor, beteiligt sich die Pflegekasse an wohnumfeldverbessernden Maßnahmen mit bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person (Stand 2026, bitte aktuell prüfen). Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Der Antrag muss vor Beginn des Umbaus gestellt werden, und er braucht einen Kostenvoranschlag. Den erstellen wir Ihnen – über die Bewilligung entscheidet die Pflegekasse, nicht wir.
Wie Sie den Antrag Schritt für Schritt stellen, was gefördert wird und welche Fristen gelten, haben wir auf einer eigenen Seite zusammengefasst: Badumbau mit Pflegegrad und Zuschuss der Pflegekasse. Dort finden Sie auch die Hinweise zu Mietwohnung, Eigentümergemeinschaft und weiteren Fördermöglichkeiten.
Was kostet ein barrierefreies Bad in Berlin?
Der Preis hängt davon ab, ob nur der Duschbereich angefasst wird oder das ganze Bad neu entsteht – und ob Leitungen, Estrich und Grundriss mit betroffen sind. Diese Richtwerte gelten für Berlin, brutto inklusive 19 % MwSt.
Teilmaßnahme inkl. Fliesenarbeiten im Duschbereich
4.500 – 9.500 €
Bodengleiche Dusche einbauen
Duschplatz mit Gefälle, Abdichtung, Ablauf
3.500 – 8.000 €
Teilsanierung
z. B. nur Waschplatz, WC oder Teilflächen
ab ca. 6.000 €
Richtwerte zur Orientierung; verbindlich ist unser Festpreisangebot nach Besichtigung und Aufmaß. Den Preis beeinflussen Größe und Zustand der Räume, der Zustand der Leitungen (Strangsanierung?), Grundrissänderungen, Untergrund und Abdichtung, Fliesenformat, Ausstattungsniveau, Altbau-Besonderheiten sowie Logistik (Etage, Aufzug, Parken) und Entsorgung.
So läuft der barrierefreie Badumbau ab
01
Besichtigung und Aufmaß
Wir sehen uns Bad, Tür, Leitungen und den Weg zum Bad an und besprechen, welche Bewegungen im Alltag schwerfallen. Daraus ergibt sich der sinnvolle Umfang.
02
Festpreisangebot und Kostenvoranschlag
Sie bekommen ein Angebot mit klarem Leistungsumfang. Wird ein Zuschuss beantragt, dient es zugleich als Kostenvoranschlag für die Pflegekasse – vor Baubeginn.
03
Terminplan und Ausführung
Alle Gewerke laufen nach Plan hintereinander: Rückbau, Sanitär und Elektro, Trockenbau und Wandverstärkungen, Abdichtung, Fliesen, Montage.
04
Gemeinsame Abnahme
Wir gehen mit Ihnen durch das fertige Bad, probieren Griffe, Sitz und Armaturen in der tatsächlichen Nutzung aus und übergeben die Unterlagen für Ihre Abrechnung.
Für den kompletten barrierefreien Badumbau rechnen Sie in Berlin mit 12.000 – 28.000 € brutto. Einzelne Maßnahmen sind deutlich günstiger: der Umbau der Wanne zur Dusche liegt bei 4.500 – 9.500 €, eine schwellenlose Dusche bei 3.500 – 8.000 €. Verbindlich ist immer das Festpreisangebot nach Aufmaß.
Was ist der Unterschied zwischen barrierefrei und barrierearm?+
„Barrierefrei“ meint die Anforderungen der DIN 18040-2, unter anderem Bewegungsflächen von 120 × 120 cm, rollstuhlgerecht 150 × 150 cm. „Barrierearm“ heißt: Die wichtigsten Hindernisse sind weg – schwellenlose Dusche, Haltegriffe, erhöhtes WC –, die Normmaße werden aber nicht überall erreicht. Im Bestand ist das der Regelfall, und wir sagen Ihnen vorher, welche Maße herauskommen.
Welche Vorschriften gibt es für barrierefreie Bäder?+
Maßgeblich ist die DIN 18040-2 für barrierefreies Bauen in Wohnungen. Sie ist für private Umbauten in der eigenen Wohnung keine Pflicht, dient aber als Orientierung – und viele Kostenträger schauen darauf. Für die Abdichtung im Duschbereich gilt zusätzlich die DIN 18534.
Ist eine barrierefreie Dusche in jedem Berliner Altbau möglich?+
Fast immer, aber nicht immer in derselben Bauart. Entscheidend sind Aufbauhöhe und Deckenaufbau. Reicht die Höhe für einen normalen Bodenablauf nicht, arbeiten wir mit Wandablauf, extraflacher Duschwanne oder einer Hebeanlage. Bei Holzbalkendecken prüfen wir vorher den Aufbau – das gehört zur Besichtigung.
Kann ich als Mieter das Bad barrierefrei umbauen lassen?+
Bauliche Veränderungen brauchen die Zustimmung des Vermieters. Bei Maßnahmen zur Barrierereduzierung besteht nach § 554 BGB grundsätzlich ein Anspruch auf Zustimmung, im Rahmen einer Interessenabwägung und gegebenenfalls mit Rückbaupflicht am Ende des Mietverhältnisses. Klären Sie das schriftlich, bevor wir anfangen. In der Eigentumswohnung sind Eingriffe ins Gemeinschaftseigentum mit der Verwaltung abzustimmen. Das ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.
Wann bekomme ich einen Zuschuss für den Badumbau?+
Bei anerkanntem Pflegegrad bezuschusst die Pflegekasse wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person (Stand 2026, bitte aktuell prüfen). Der Antrag muss vor Beginn des Umbaus gestellt werden, mit Kostenvoranschlag – den erstellen wir. Details auf unserer Seite zum Zuschuss der Pflegekasse.
Muss der Waschtisch unterfahrbar sein?+
Nur, wenn er im Sitzen oder mit dem Rollstuhl genutzt wird. Dann braucht es einen flachen Waschtisch, einen Unterputz- oder Flachsiphon und freie Beinfreiheit darunter. Wer stehend gut zurechtkommt, gewinnt mit Stauraum im Unterschrank mehr – wir planen den Anschluss dann so, dass sich der Unterschrank später ohne Fliesenarbeiten entfernen lässt.
Kann ein kleines Bad überhaupt barrierefrei werden?+
Ein Bad mit 4 bis 5 m² wird selten normgerecht, aber fast immer deutlich sicherer. Durch den Wegfall der Wanne, eine Schiebetür, eine flachere Vorwand oder das Zusammenlegen mit einem separaten WC entsteht überraschend viel Bewegungsfreiheit. Was in Ihrem Grundriss geht, sehen wir beim Aufmaß.
Wie lange dauert der Umbau?+
Eine Teilmaßnahme wie Wanne raus, Dusche rein dauert in der Regel etwa 3 – 7 Arbeitstage. Ein kompletter barrierefreier Badumbau liegt je nach Umfang bei rund 2 – 4 Wochen reiner Bauzeit, dazu kommt die Vorlaufzeit für Planung und Materialbestellung.
UNVERBINDLICH ANFRAGEN
Ihr Angebot für Barrierefreies Bad Berlin
Beschreiben Sie kurz Ihr Bad. Wir melden uns für einen Termin zur Besichtigung und zum Aufmaß in Berlin.
Besichtigung und Aufmaß vor Ort
Angebot mit Festpreisgarantie und klarem Leistungsumfang
Meisterbetrieb – ein Ansprechpartner für alle Gewerke