Badneubau im Neubau oder Anbau
Im Rohbau, beim Dachgeschossausbau oder nach einer Kernsanierung ist das Bad ein leerer Raum mit Anschlusspunkten. Grundriss, Leitungsführung, Vorwandinstallation, Estrich und Ausstattung planen wir von Grund auf.
Ob Badneubau im Rohbau, ein zweites Bad in der Abstellkammer oder ein komplett neuer Grundriss am alten Ort: Wir bauen Ihr neues Badezimmer in ganz Berlin von der Leitung bis zur Fuge.

Ein neues Bad entsteht dort, wo vorher keines war – oder dort, wo vom alten Badezimmer nichts stehen bleibt. Wir planen und bauen es in ganz Berlin komplett: Leitungsführung, Abdichtung, Estrich, Elektro, Lüftung, Fliesen und Montage aus einer Hand.
Bei Badsanierungen ist der Bestand die große Unbekannte; beim Badneubau ist es der Grundriss. Denn die Haustechnik gibt die Regeln vor: Wo liegt der Fallstrang? Bekommt die Abwasserleitung genug Gefälle? Reicht die Aufbauhöhe für den Duschablauf? Wie wird ein innenliegendes Bad ohne Fenster belüftet? Diese Fragen klären wir vor dem Angebot, nicht später auf der Baustelle.
Am Anfang steht selten ein fertiges Traumbad, sondern ein Raum und eine Liste mit Wünschen und Bedürfnissen. Wir sehen uns beides vor Ort an, nehmen Aufmaß, prüfen die Anschlusssituation und sagen Ihnen, was geht. Danach bekommen Sie ein Angebot zum Festpreis mit klar benanntem Leistungsumfang – Position für Position. Wir planen, koordinieren und bauen Ihr Badezimmer selbst; Planung und Koordination aus einer Hand ist bei einem Badneubau kein Komfort, sondern der Grund, warum Termine halten.
„Neues Bad“ meint in Berlin drei sehr unterschiedliche Vorhaben. Die Ausgangslage entscheidet über Aufwand, Bauzeit und Preis – deshalb sortieren wir sie beim Beratungstermin als Erstes. Wer nur Fliesen und Objekte tauscht, will sein Bad renovieren; wer ein Bad in Berlin planen und neu bauen lässt, greift bis in die Rohinstallation ein. Und wer ein bestehendes Bad sanieren lassen möchte, findet die passende Leistung unter Badsanierung und Badrenovierung.
Im Rohbau, beim Dachgeschossausbau oder nach einer Kernsanierung ist das Bad ein leerer Raum mit Anschlusspunkten. Grundriss, Leitungsführung, Vorwandinstallation, Estrich und Ausstattung planen wir von Grund auf.
Ein zweites Bad entsteht aus einer Abstellkammer, einem Teil der Küche, einem Flurende, im Dachgeschoss oder im Keller. Entscheidend ist der Anschluss an Abwasser und Zuleitungen – und ob Statik und Raumhöhe mitspielen.
Das alte Badezimmer wird bis auf den Rohbau zurückgebaut und mit neuem Grundriss aufgebaut: Wanne raus, Dusche an anderer Stelle, Trennwand versetzt. Technisch ist das ein Neubau im Bestand.
Bleibt Ihr Bad an gleicher Stelle und wird nur erneuert, ist der Badumbau der passende Weg; soll nur ein Teilbereich erneuert werden, reicht oft eine Teilsanierung – die Richtwerte dafür stehen unter Badsanierung Kosten. Für kleine Bäder gilt Eigenes: kleines Bad sanieren. Ein reines Zusatz-WC beschreiben wir unter Gäste-WC.
Ein neues Bad ist zuerst Haustechnik und erst danach Badgestaltung. Diese Punkte prüfen wir bei der Besichtigung – sie entscheiden, ob Ihr Wunschgrundriss funktioniert und was er kostet.
Alle Objekte müssen an einen Fallstrang. Die Abwasserleitung braucht ein stetiges Gefälle dorthin, und dieses Gefälle kostet Höhe. Je weiter das neue Bad vom Strang entfernt liegt, desto mehr Aufbau entsteht – bis hin zu einem Podest. Der kritische Anschluss ist die Toilette: großer Querschnitt, kurzer Weg.
Liegt der Raum zu weit vom Strang, unterhalb der Rückstauebene (typisch im Keller) oder lässt die Decke keinen Aufbau zu, führt der Weg über eine Abwasserhebeanlage. Sie braucht Strom, einen für die Wartung zugänglichen Aufstellort und etwas Toleranz beim Geräusch. Wir sagen offen, wann sie sinnvoll ist und wann sich besser der Grundriss anpassen lässt.
Kalt- und Warmwasser werden neu gezogen und in der Vorwand geführt, dazu die Absperrungen fürs Bad. Wichtig ist die Warmwasserquelle: zentrale Versorgung mit Zirkulation oder Durchlauferhitzer. Ein elektrischer Durchlauferhitzer braucht eine eigene, ausreichend dimensionierte Zuleitung – ein Punkt, der bei nachträglich eingebauten Badezimmern gern übersehen wird. Für Wärme und Komfort planen wir Handtuchheizkörper und, wo sinnvoll, eine Fußbodenheizung ein.
Das Bad bekommt eigene, abgesicherte Stromkreise mit Fehlerstrom-Schutzschalter (FI/RCD). Leuchten, Steckdosen und Geräte setzen die Spezialisten für Elektro nach den Schutzbereichen der DIN VDE 0100-701. Gleichzeitig legen wir fest, was Sie wirklich brauchen: Steckdosen am Waschplatz, Licht am Spiegel, Anschluss für Lüfter, Fußbodenheizung, Waschmaschine oder ein Dusch-WC. Nachträglich ist jede dieser Leitungen teuer, vorher kostet sie fast nichts.
Viele nachträglich eingebaute Bäder haben kein Fenster. Dann ist eine mechanische Lüftung Pflicht, nicht Komfort: Abluftventilator mit Nachlauf oder Feuchtesensor, ein Schacht oder eine Außenwand als Abluftweg, Nachströmöffnung an der Tür. Ohne funktionierende Lüftung schlägt sich Feuchte in einem dicht gebauten Bad an den kältesten Stellen nieder – und damit kommt Schimmel.
Ein neues Bad grenzt oft an Schlafräume oder an die Nachbarwohnung. Deshalb montieren wir Objekte körperschallentkoppelt und führen Leitungen schallgedämmt. Die Nassbereiche werden nach DIN 18534 im Verbund abgedichtet, bevor gefliest wird – dieser Schritt entscheidet später über Schäden oder Ruhe. Bei einer Wanne, erst recht einer freistehenden, prüfen wir die Deckenkonstruktion: Eine gefüllte Wanne ist eine punktuelle Last, die auf einer Holzbalkendecke nicht überall zulässig ist. Im Zweifel holen wir die Einschätzung eines Statikers ein. Mehr zu alten Decken und Strängen steht unter Bad im Altbau sanieren.
Das ist im Einzelfall zu prüfen – und zwar früh, nicht nach der Materialbestellung. In der Mietwohnung brauchen bauliche Veränderungen die Zustimmung des Vermieters; bei Barrierereduzierung besteht nach § 554 BGB ein Anspruch auf Zustimmung, unter Umständen mit Rückbaupflicht. In der Eigentumswohnung gehören Stränge, Estrich und tragende Bauteile zum Gemeinschaftseigentum – dann entscheiden WEG-Beschluss und Hausverwaltung. Ein zusätzliches Bad in bestehenden Wohnräumen ist häufig ohne Bauantrag möglich; anders kann es bei Nutzungsänderungen, beim Dachgeschossausbau, bei Aufenthaltsräumen im Keller, bei Eingriffen in tragende Wände und bei Denkmalschutz aussehen. Wir benennen bei der Besichtigung, was Sie mit Verwaltung, Vermieter oder Bauamt klären sollten. Stand 2026, bitte aktuell prüfen; Rechtsberatung leisten wir nicht.

Ein modernes Bad lebt von einer funktionalen Aufteilung, nicht von Katalogbildern. Sie legen alles selbst fest: Fliesenformat und Verlegerichtung, Waschtisch und Badmöbel, Armaturen, Spiegelschrank, Dusche mit Nische oder Glaswand, Wanne oder keine Wanne. Wir zeigen, welche Entscheidung welche Folgen hat – große Formate wirken ruhig und bringen wenig Fugen, brauchen aber einen ebenen Untergrund und Präzision beim Ansetzen; eine bodengleiche Dusche braucht Aufbauhöhe und Gefälle. Ob schlicht oder luxuriös, entscheidet Ihr Budget, nicht unser Geschmack.
Denken Sie gleich einen Schritt weiter: Wandverstärkungen für spätere Haltegriffe, eine breite Tür und eine schwellenlose Dusche kosten jetzt wenig und machen daraus später ein barrierefreies Badezimmer, ohne das gesamte Badezimmer noch einmal aufzureißen. Der Weg zum barrierefreien Bad ist dann eine Montage und keine zweite Baustelle. Wie wir Grundriss, Licht und Stauraum vorher durchspielen, steht unter Badplanung.
Ein neues Bad inklusive neuer Leitungsführung beginnt bei rund 20.000 €. Der Grund: Rückbau, Rohinstallation, Estrich, Abdichtung und Elektro fallen unabhängig davon an, wie sparsam Sie beim Material sind. Alles Weitere hängt an der Größe des Badezimmers und am Ausstattungsniveau.
| Leistung | Umfang | Richtwert |
|---|---|---|
| Neues Bad / Bad nachträglich einbauen | inkl. neuer Leitungsführung | ab ca. 20.000 € |
| Komplettes Bad, kleiner Grundriss | bis ca. 5 m² | 14.000 – 22.000 € |
| Komplettes Bad, mittlerer Grundriss | 6–8 m² | 18.000 – 30.000 € |
| Komplettes Bad, großer Grundriss | 9–12 m² | 26.000 – 42.000 € |
| Gehobene Ausstattung | größere Bäder, hochwertige Materialien | ab ca. 40.000 € |
| Orientierung pro Quadratmeter | Komplettausführung | ca. 2.200 – 3.800 €/m² |
Richtwerte brutto inkl. 19 % MwSt. für Berlin, Stand 2026. Richtwerte zur Orientierung; verbindlich ist unser Festpreisangebot nach Besichtigung und Aufmaß.
Den Preis bewegen vor allem: Entfernung zum Strang und damit der Aufwand für die Leitungsführung, eine eventuelle Hebeanlage, Grundriss und Trockenbau, Abdichtung und Untergrund, Fliesenformat und Material, das Ausstattungsniveau sowie Logistik und Entsorgung – Etage, Aufzug und Parksituation sind in Berlin reale Kostenfaktoren. Wie sich die Kosten einer Badsanierung im Detail zusammensetzen, rechnen wir unter Badsanierung Kosten auf. Wird altersgerecht gebaut, kommt womöglich ein Zuschuss der Pflegekasse infrage.
Wir sehen uns Raum und Anschlusssituation an, messen auf und klären Machbarkeit, Wünsche und Budgetrahmen.
Planvariante als Zeichnung, Leistungsumfang, Materiallinie – danach das Angebot zum Festpreis.
Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen werden ausgewählt und bestellt; parallel steht der Terminplan für alle Gewerke.
Rückbau, Rohinstallation, Elektro, Trockenbau, Abdichtung, Fliesen, Maler und Montage – die Koordination übernehmen wir, Sie haben einen Ansprechpartner.
Wir gehen das fertige Badezimmer mit Ihnen durch, erklären Technik und Pflege und übergeben die Unterlagen.
Die reine Bauzeit liegt bei einem kompletten Bad in der Regel bei etwa 2–4 Wochen, je nach Umfang, Trocknungs- und Lieferzeiten; die Vorlaufzeit für Planung und Material beträgt meist mehrere Wochen. Den vollständigen Ablauf einer Badsanierung beschreiben wir auf einer eigenen Seite.
Ein Termin vor Ort, ein Aufmaß, ein Angebot zum Festpreis – danach wissen Sie, ob Ihr Grundriss funktioniert und was Ihr Badprojekt kostet. Sie können sich unverbindlich beraten lassen, auch wenn Sie noch am Anfang stehen.
Inklusive neuer Leitungsführung rechnen Sie ab ca. 20.000 €. Je nach Grundfläche liegt ein komplettes Badezimmer zwischen 14.000 € (bis ca. 5 m²) und 42.000 € (9–12 m²), bei gehobener Ausstattung darüber. Richtwerte brutto; verbindlich ist das Angebot nach Besichtigung und Aufmaß.
Ja. Ein innenliegendes Bad ist möglich, wenn es mechanisch entlüftet wird: Ventilator mit Nachlauf oder Feuchtesensor, Schacht oder Außenwand als Abluftweg, Nachströmöffnung an der Tür. Wichtiger als das Fenster ist die Frage, ob das Abwasser mit Gefälle zum Fallstrang geführt werden kann.
Immer dann, wenn das Abwasser nicht mit natürlichem Gefälle zum Strang läuft: bei großer Entfernung, zu geringer Aufbauhöhe oder bei einem Bad unterhalb der Rückstauebene, etwa im Keller. Die Anlage braucht Strom und muss für die Wartung zugänglich bleiben. Ob sie nötig ist, zeigt das Aufmaß.
Die reine Bauzeit beträgt in der Regel etwa 2–4 Wochen, je nach Umfang, Trocknungszeiten und Lieferterminen. Davor liegt eine Vorlaufzeit von meist mehreren Wochen, weil Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen bestellt werden müssen.
Bei einer Badrenovierung werden Oberflächen aufgefrischt, bei einer Sanierung Schäden und veraltete Technik behoben, bei einer Modernisierung der Standard gehoben. Entsteht ein Bad neu – im Rohbau, in einem bisher anders genutzten Raum oder mit völlig neuem Grundriss –, sprechen wir vom Badneubau. Für Sie zählt der Leistungsumfang im Angebot, nicht das Etikett.
Entsteht ein zusätzliches Bad und das vorhandene bleibt in Betrieb, können Sie in der Regel wohnen bleiben. Wird das einzige Bad neu gebaut, gibt es je nach Bauphase Tage ohne Wasser, Toilette oder Dusche. Welche Tage das sind, steht vorab im Terminplan.
Mieter brauchen die Zustimmung des Vermieters für bauliche Veränderungen; bei Barrierereduzierung gibt § 554 BGB einen Anspruch darauf, gegebenenfalls mit Rückbaupflicht. Eigentümer klären Eingriffe in Stränge, Estrich oder tragende Bauteile mit WEG und Verwaltung. Beides gehört vor die Beauftragung – Stand 2026, im Einzelfall bitte prüfen.
Wird altersgerecht gebaut, kommt ein Zuschuss der Pflegekasse nach § 40 Abs. 4 SGB XI infrage – bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person, Antrag mit Kostenvoranschlag vor Beginn der Maßnahme. Die KfW fördert altersgerechtes Umbauen über Kredit; Zuschüsse hängen von den Haushaltsmitteln ab und sind aktuell zu prüfen. Für Arbeitskosten gilt § 35a EStG. Wir erstellen den Kostenvoranschlag; entscheiden tut die Pflegekasse, und Steuerberatung leisten wir nicht.
Wir planen und bauen: Sie bekommen Grundriss-Varianten als Zeichnung sowie die Entscheidungen zu Leitungsführung, Licht, Stauraum und Materialauswahl. Eine Ausstellung betreiben wir nicht – Fliesen und Sanitärobjekte bemustern Sie im Fachhandel, auf Wunsch gemeinsam mit uns.
Beschreiben Sie kurz Ihr Bad. Wir melden uns für einen Termin zur Besichtigung und zum Aufmaß in Berlin.
Lieber gleich sprechen? 030 8632 3107