Licht in drei Ebenen
Grundlicht, Akzentlicht in Nischen und am Boden, blendfreies Spiegellicht. Alles dimmbar, warmweiß und aus einer Serie, damit die Flächen nicht unterschiedlich kippen.

Stein, Licht und eine Technik, die man nicht hört.
Ein Luxusbad entsteht nicht durch teure Armaturen, sondern durch Proportionen, ruhige Flächen und saubere Anschlüsse. Wir planen und bauen hochwertige Bäder in ganz Berlin – mit einem Ansprechpartner von der Bemusterung bis zur Abnahme.
Ein Luxusbad erkennt man selten an dem, was glänzt. Man erkennt es an dem, was fehlt: sichtbare Anschlüsse, gestückelte Fugen, ein Lichtschalter an der falschen Stelle, das Rauschen der Lüftung im Ohr.
Fünf Dinge heben ein Bad in diese Klasse. Proportion: Der Raum wird nach Flächen geplant, nicht nach Objekten. Material: wenige Oberflächen, dafür gute. Licht: mehrere Ebenen, alle dimmbar. Ruhe: Lüftung, Spülkasten und Leitungen so eingebaut, dass man sie nicht hört. Und Ausführung – Gehrungen, Fugenbild, Plattenspiegel: gezeichnet, bevor jemand die erste Platte schneidet.
Wir sind ein Meisterbetrieb aus Spandau und arbeiten in Berlin und Brandenburg – von Charlottenburg über Berlin-Mitte bis Potsdam. Eine eigene Ausstellung haben wir nicht: Bemustert wird im Sanitärfachhandel und im Steinlager, wo Sie die Platte sehen, die später an Ihrer Wand hängt.

Großes Format heißt vor allem: wenig Fuge. Eine Wand aus drei Platten wirkt ruhiger als dieselbe Fläche aus dreißig Fliesen – verlangt dafür aber einen perfekt ebenen Untergrund. Ein Format von 120 × 260 cm lässt sich im Kleber nicht mehr ausgleichen.
Bei echtem Stein kommt der Plattenspiegel dazu: Aus einem Block geschnittene Platten lassen sich spiegeln, sodass die Maserung über Eck durchläuft – der Buchmatch. Das entscheidet man am Material, vor dem Zuschnitt. Marmor und Kalkstein sind säureempfindlich; in der Dusche planen wir eher dichte Steine oder großformatiges Feinsteinzeug.
Der dritte Punkt ist Gewicht: Platten dieser Größe wiegen erheblich – im Bestand prüfen wir Wandaufbau und Befestigung vorab.
Zur Badplanung ↗
Am Waschplatz steht man jeden Morgen zehn Minuten – hier lohnt sich Maßarbeit am meisten. Eine Platte aus Stein oder Mineralwerkstoff, das Becken aufgesetzt oder nahtlos integriert, Badmöbel nach Maß statt nach Katalogbreite: So bleibt auch in einer schiefen Nische kein Restspalt.
Technisch entscheidet die Armatur. Unterputzarmaturen brauchen Einbautiefe, eine geplante Position für die Kartusche und einen Revisionszugang, der später nicht stört. Bei den Oberflächen sind gebürstetes Messing, Bronze und Gunmetal stabil im Bild – wichtig ist, Armaturen, Brausen und Beschläge in einer Linie zu halten statt zu mischen.
Dazu die Dinge, die niemand sieht und alle vermissen: Steckdosen im Spiegelschrank, blendfreies Licht im Gesicht, Auszüge bis zur Rückwand – auch in einem komplett neu gebauten Bad ohne Bestand.
Bad umbauen lassen ↗
Sie ist das stärkste Bild im Raum – und der Einbau mit der meisten Vorarbeit. Zu- und Ablauf kommen in der Regel durch den Boden, die Position muss also stehen, bevor der Estrich liegt. Auch die Standarmatur wird im Boden verankert und lässt sich danach nicht verschieben.
Dann das Gewicht: Wanne plus Wasser plus Person ergeben eine ordentliche Einzellast. Auf einer Betondecke unkritisch; auf einer Holzbalkendecke im Berliner Altbau prüfen wir Spannrichtung und Zustand der Balken und stimmen den Aufstellort darauf ab – oft reicht ein halber Meter zur Seite.
Praktischer Hinweis: Halten Sie ringsum Abstand zur Wand – unter 20 Zentimetern kommt man zum Putzen nicht mehr dahinter.
Bad im Bestand sanieren ↗Der Wunsch dahinter ist fast immer derselbe: abends zwanzig Minuten lang nicht erreichbar sein. Dafür braucht es weniger Geräte als versprochen – aber die richtigen.
Das Rückgrat ist eine große, bodengleiche Dusche mit Kopfbrause und separater Handbrause an einem Unterputzthermostat, damit die Temperatur beim Umschalten steht. Eine gemauerte, geflieste Sitzbank kostet Fläche, verändert die Nutzung aber völlig. Nischen setzen wir auf Fugenhöhe und legen Licht hinein.
Eine Fußbodenheizung macht das Barfußgefühl aus und erlaubt einen schmalen Handtuchheizkörper statt einer Heizwand – getrennt geregelt, damit im Sommer nur die Handtücher trocknen.
Dampfduschen, Dampfbäder oder eine kleine Sauna sind möglich, wenn Grundriss, Raumhöhe, Stromanschluss und Lüftung es hergeben. Diese Anlagen bauen wir nicht selbst: Wir klären die Voraussetzungen, bereiten Abdichtung, Elektro und Lüftung vor und setzen sie in Abstimmung mit Fachpartnern. Was geht, sagen wir beim Termin vor Ort – lieber vorher als nach dem Rückbau.




Der Unterschied zum Standardbad liegt zu zwei Dritteln in Dingen, die man später nicht sieht. Dort entstehen die Mehrkosten – und der Zeitbedarf.
Grundlicht, Akzentlicht in Nischen und am Boden, blendfreies Spiegellicht. Alles dimmbar, warmweiß und aus einer Serie, damit die Flächen nicht unterschiedlich kippen.
Ein leiser, feuchtegeführter Lüfter mit Nachlauf hält Fugen und Stein trocken. Spülkasten und Leitungen entkoppeln wir, Abflussrohre werden gedämmt. Stille ist hier ein Ausstattungsmerkmal.
Unterputzarmaturen, Wandablauf und wandhängende Objekte brauchen Vorwandkonstruktionen, exakte Einbautiefen und erreichbare Revisionszugänge – unauffällig, aber da.
Unter großen Platten arbeitet die Verbundabdichtung wie unter kleinen Fliesen: Dichtbänder in den Ecken, Manschetten an Durchführungen, lückenlose Flächen.
Große Formate verzeihen keine Wellen. Wände gespachtelt, Böden nivelliert, Ecken auf Winkel – ein eigener Arbeitsgang mit eigener Trocknungszeit.
Steinplatten, Maßmöbel und Glas nach Maß haben Vorlauf von mehreren Wochen. Wir legen die Arbeiten um die Liefertermine – so steht die Baustelle nicht still.

Eine Unterputzarmatur zeigt nur Griff und Rosette – der Rest sitzt in der Wand. Deshalb wird ihre Position festgelegt, bevor die erste Platte hängt: mittig im Fugenbild, in Griffhöhe, mit Revisionsmöglichkeit.
Gebürstete Oberflächen in Messing, Bronze oder Gunmetal wirken nur, wenn alle Teile im Raum aus einer Serie stammen. Wir stimmen Armaturen, Brausen, Drückerplatte und Accessoires aufeinander ab, bevor bestellt wird.
Für gehobene Ausstattung und größere Bäder liegt der Rahmen bei ab ca. 40.000 € brutto. Als Bezugspunkt: Eine komplette Badsanierung mit 9 – 12 m² bewegt sich in Berlin üblicherweise zwischen 26.000 € und 42.000 €.
| Leistung | Umfang | Richtwert |
|---|---|---|
| Komplette Badsanierung, 9 – 12 m² | zum Vergleich: solide Ausstattung, Standardformate | 26.000 – 42.000 € |
| Gehobene Ausstattung / größere Bäder | Naturstein, Maßanfertigung, Unterputztechnik, Lichtkonzept | ab ca. 40.000 € |
Richtwerte brutto inkl. 19 % MwSt. zur Orientierung; verbindlich ist unser Festpreisangebot nach Besichtigung und Aufmaß.
Es sind immer dieselben fünf Posten: Stein und große Plattenformate samt Zuschnitt, Gehrung und Untergrundvorbereitung; Maßanfertigungen bei Waschtisch und Möbeln; Unterputztechnik mit Vorwandaufbauten und Revisionen; Glas nach Maß ohne Standardprofile; das Lichtkonzept mit mehreren Kreisen und Dimmern. Dazu die Haustechnik: Sind Stränge, Elektroverteilung oder Estrich ohnehin fällig, steigt der Anteil, der später unsichtbar bleibt.
Umgekehrt lässt sich ein Budget steuern, wenn man früh entscheidet, wohin der Aufwand soll: Eine ruhige Fläche aus wenigen, langlebigen Materialien wirkt stärker als viele Sonderlösungen nebeneinander. Wie sich Positionen aufschlüsseln, steht unter Badsanierung Kosten.
Am Anfang steht die Besichtigung mit Aufmaß – kostenlos und unverbindlich. Danach zeichnen wir den Grundriss mit ein bis drei Varianten, bemustern Material, Armaturen und Oberflächen und schreiben daraus das Festpreisangebot, Position für Position. Erst nach Ihrer Freigabe wird bestellt.
In der Ausführung koordinieren wir Rückbau, Sanitär, Elektro, Trockenbau, Abdichtung, Fliesen-, Stein- und Malerarbeiten sowie die Montage – in der Regel zwei bis vier Wochen reine Bauzeit, je nach Umfang, plus Vorlauf für Material. Zum Schluss gehen wir gemeinsam durch das fertige Bad. Den ganzen Weg beschreiben wir unter Ablauf einer Badsanierung.
Wir kommen vorbei, messen auf und sagen Ihnen offen, was in Ihrem Raum machbar ist – und was es kostet.


Für gehobene Ausstattung und größere Bäder rechnen wir mit ab ca. 40.000 € brutto. Zum Vergleich: Eine komplette Badsanierung mit 9 – 12 m² liegt in Berlin üblicherweise bei 26.000 – 42.000 €. Verbindlich ist unser Festpreisangebot nach Aufmaß.
In der Regel zwei bis vier Wochen reine Bauzeit, je nach Umfang. Wichtiger ist der Vorlauf: Steinplatten, Maßmöbel und Glas nach Maß haben Lieferzeiten von mehreren Wochen. Wir beginnen erst, wenn das Material terminiert ist – damit die Baustelle durchläuft.
Es kommt auf den Stein an. Marmor und Kalkstein sind kalk- und säureempfindlich, werden imprägniert und vertragen keine scharfen Reiniger. Dichtere Steine und großformatiges Feinsteinzeug sind unempfindlicher und optisch nah dran. Echter Stein kommt deshalb dorthin, wo er wenig Wasser sieht.
Häufig ja, aber nicht an jeder Stelle. Zu prüfen sind Deckenart und Zustand – bei einer Holzbalkendecke Spannrichtung und Tragfähigkeit –, die Führung von Zu- und Ablauf durch den Boden sowie die Aufbauhöhe. Oft reicht es, den Aufstellort an die Balkenlage anzupassen.
Gern. Wir setzen Ihre Pläne oder die Ihres Architekten beziehungsweise Innenarchitekten um und prüfen sie vorher dort, wo es in der Ausführung eng wird: Leitungsführung, Aufbauhöhen, Einbautiefen, Revisionszugänge, Abdichtung. Liegt keine Planung vor, übernehmen wir sie selbst.
Referenzen und Fotos abgeschlossener Bäder zeigen wir Ihnen beim Termin vor Ort.
Beschreiben Sie kurz Ihr Bad. Wir melden uns für einen Termin zur Besichtigung und zum Aufmaß in Berlin.
Lieber gleich sprechen? 030 8632 3107