Kabine und Wanne tauschen
Die Duschstelle bleibt. Alte Abtrennung und Duschtasse raus, neue rein, Anschlüsse anpassen – wenn die Fliesen die Demontage überstehen.
Alte Kabine raus, neue Dusche rein – oder eine zusätzliche Dusche dort, wo bisher keine war. Wir bauen Duschwanne, Duschabtrennung und Armatur fachgerecht ein und koordinieren alle nötigen Gewerke.

„Dusche einbauen“ heißt bei jedem Anruf etwas anderes: Bei den einen ist die Duschkabine dreißig Jahre alt, die Fugen sind nicht mehr zu retten. Bei den anderen soll die Dusche dorthin, wo bisher ein Schrank stand. Darum beginnt jedes Angebot mit einem Blick in Ihr Bad.
Wir sind der ausführende Betrieb: Demontage und Entsorgung der alten Dusche, Sanitärinstallation, Untergrund und Abdichtung, Fliesenarbeiten sowie das Setzen von Wanne, Abtrennung und Armatur – mit einem Ansprechpartner, auch wenn drei Gewerke im Badezimmer arbeiten.
Der Aufwand hängt fast immer an einer Frage: Können Fliesen und Abdichtung im Duschbereich bleiben?
Die Duschstelle bleibt. Alte Abtrennung und Duschtasse raus, neue rein, Anschlüsse anpassen – wenn die Fliesen die Demontage überstehen.
Wanne, Abtrennung, Armatur, Untergrund, Abdichtung und Fliesen neu – die saubere Lösung, wenn die alte Dusche undicht war.
Dort, wo keine Leitung liegt: Zulauf, Abwasser mit Gefälle, ggf. Lüftung und Elektro. Hier entscheidet die Haustechnik, nicht der Geschmack.
Soll die vorhandene Wanne weichen, gilt eine eigene Kostenlogik – dazu die Seite Badewanne zu Dusche umbauen. Soll die neue Dusche schwellenlos in den Boden, entscheidet die Aufbauhöhe: siehe bodengleiche Dusche.
Die Duschtasse bestimmt, wie hoch der Einstieg wird. Im Bestand ist die flache Wanne meist der Kompromiss ohne Eingriff in den Estrich – ob sie passt, entscheidet der Platz darunter für Ablauf und Gefälle.
Immer gilt: tragfähiger, ebener Untergrund, Wannenrand zur Wand abgedichtet, erst danach die Silikonfuge. Eine rutschhemmende Oberfläche in R10 reicht privat meist aus, R11 dort, wo barrierearm gebaut wird.
Die Kabine fasst man täglich an – hier lohnt Qualität mehr als bei der Fliese. Entscheidend sind Öffnungsart, Glasstärke und die Frage Standardmaß oder Maß.
Braucht keinen Schwenkraum – richtig im schmalen Bad, wenn davor Waschtisch oder WC steht.
Öffnen weit, wirken leicht, gut zu reinigen. Brauchen freie Fläche davor.
Zwei Elemente über Eck – klassisch für die Viertelkreis- oder Quadratwanne in der Ecke.
Ein Element zwischen zwei Wänden: die stabilste Variante, wenn die Nische im Lot ist.
Feste Glasfläche ohne Tür, optional mit Stabilisator. Offen und leicht zu putzen – braucht genug Duschfläche.
Dachschrägen, Wände außer Lot, abgeschnittene Ecken: Hier wird die Glasdusche nach Aufmaß gefertigt.
Verwendet wird Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), meist 6 mm bei Standardmaßen und 8 mm bei großen Festteilen und Walk-in-Elementen; beim Beschlag lohnt der Blick auf Hebe-Senk-Mechanik, Dichtprofile und nachkaufbare Ersatzdichtungen. Läuft die Wand aus dem Lot – im Berliner Altbau der Normalfall –, wird es mit Standardelementen eng, und die Silikonfuge soll ausgleichen, was sie nicht ausgleichen kann. Dann ist die Fertigung nach Maß haltbarer.
An der Armatur wird der Einbau merklich teurer oder einfacher – deshalb klären wir sie vorab.
Aufputz-Thermostat: sitzt sichtbar auf der Fliese, wird an vorhandene Anschlüsse geschraubt und ist im Störungsfall schnell getauscht. Für den reinen Austausch fast immer richtig.
Unterputzarmatur: nur Griff und Rosette bleiben sichtbar, der Körper liegt in der Wand. Ruhige Optik, aber die Wand muss geöffnet und die Fläche neu abgedichtet und gefliest werden – sinnvoll, wenn der Duschbereich ohnehin erneuert wird, und eine Frage für die Badplanung. Bei großen Kopfbrausen prüfen wir den Wasserdruck.
Nicht am Geschmack, sondern an drei Zentimetern: zu wenig Aufbauhöhe für den Ablauf, eine Wand außer Lot, ein Abfluss ohne Gefälle. Genau das messen wir beim Besichtigungstermin – lieber eine Stunde früher als mitten im Rückbau.
Ob die neue Dusche in zehn Jahren noch dicht ist, entscheidet sich unter der Fliese: Verbundabdichtung nach DIN 18534, an Ecken und Durchdringungen mit Dichtbändern und Manschetten verstärkt, erst dann überfliest.
Heikel wird genau eine Stelle: dort, wo die alte Duschtasse endete. Oft liegt dahinter kein durchgehender Fliesenspiegel. Dann sagen wir es vorher – entweder kommt eine Wanne im gleichen Maß, oder die Fläche wird neu gefliest. Passgenauen Ersatz für dreißig Jahre alte Fliesen gibt es nicht.
Und die Silikonfugen sind Wartungsfugen: Verschleißteile, die alle paar Jahre erneuert gehören – kein Mangel, sondern Pflege.
Soll die Dusche an eine Stelle, an der bisher keine war, geht es zuerst um das Abwasser: Die Leitung braucht durchgehendes Gefälle bis zum Fallrohr – und dafür Platz im Bodenaufbau, Podest oder in einer Vorwand.
Reicht die Höhe nicht, fördert eine Hebeanlage das Wasser zum Strang, oder ein Wandablauf verlegt die Entwässerung in die Vorwand. Beides funktioniert, will aber geplant und zugänglich eingebaut sein. Werden ohnehin Leitungen neu verlegt, ist der Schritt zum kompletten neuen Bad oft kleiner als gedacht. In der Mietwohnung brauchen solche Eingriffe die Zustimmung des Vermieters, in der Eigentumswohnung bei Strängen oder Estrich die der WEG-Verwaltung.
Für den reinen Tausch von Kabine und Duschtasse ohne Fliesenarbeiten nennen wir bewusst keine Pauschale – der Aufwand hängt davon ab, was hinter der alten Wanne zum Vorschein kommt. Für die Umfänge mit Bauarbeiten gilt:
| Leistung | Umfang | Richtwert |
|---|---|---|
| Bodengleiche Dusche einbauen | inkl. Abdichtung und Fliesen | 3.500 – 8.000 € |
| Badewanne zu Dusche umbauen | inkl. Fliesenarbeiten im Duschbereich | 4.500 – 9.500 € |
| Teilsanierung | z. B. nur Duschbereich, Teilflächen | ab ca. 6.000 € |
| Kabine und Duschtasse tauschen | ohne Fliesenarbeiten | nach Besichtigung |
Richtwerte brutto inkl. 19 % MwSt., Berlin, Stand 2026. Zur Orientierung; verbindlich ist unser Festpreisangebot nach Besichtigung und Aufmaß.
Den Preis treiben Zustand von Untergrund und Leitungen, Fliesenformat, Unterputztechnik, Sonderanfertigung beim Glas und die Entsorgung; alle weiteren Positionen stehen unter Badsanierung Kosten. Ein Austausch im Bestand ist in der Regel in wenigen Arbeitstagen erledigt.
Schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir kommen zum Aufmaß, prüfen Aufbauhöhe und Anschlüsse und rechnen die Varianten durch.
Anschlüsse, Untergrund und Aufbauhöhe prüfen, Wanne, Öffnungsart und Armatur festlegen, Festpreisangebot – dabei erfahren Sie auch die Lieferzeit.
Alte Dusche raus, Entsorgung, Zulauf und Ablauf anpassen, bei Bedarf Vorwand und Elektro.
Verbundabdichtung, Fliesen, dann Wanne, Abtrennung und Armatur setzen, Fugen ziehen, gemeinsame Abnahme.
Den vollständigen Ablauf mit allen Gewerken beschreiben wir beim Ablauf einer Badsanierung.
Mit Fliesen- und Abdichtungsarbeiten liegt eine neue bodengleiche Dusche bei 3.500 – 8.000 €, eine Teilsanierung des Duschbereichs bei ab ca. 6.000 €. Der reine Tausch von Kabine und Duschtasse ist deutlich kleiner – diese Position kalkulieren wir nach der Besichtigung.
In der Regel wenige Arbeitstage. Kommen Abdichtung und neue Fliesen dazu, braucht es Trocknungszeiten. Der längste Posten ist oft die Lieferzeit einer Kabine nach Maß.
Eine Standardkabine auf eine intakte, dichte Duschtasse zu setzen, ist handwerklich machbar. Kritisch wird es dort, wo Wasser in den Untergrund gelangen kann: Abdichtung, Ablaufanschluss, Wannenrand. Feuchteschäden zeigen sich erst Jahre später.
Ja, die Glasdusche wird dann nach Aufmaß gefertigt. Wichtig ist die Stehhöhe an der Brause – reicht sie nicht, hilft ein Versetzen der Duschfläche mehr als jede Sonderanfertigung.
Dann bleibt ein unbefliester Streifen sichtbar. Entweder wählen wir eine Wanne im gleichen Maß, oder die Fläche wird neu gefliest. Einen exakten Ersatz für alte Fliesen zu finden, gelingt fast nie.
Bauliche Veränderungen brauchen die Zustimmung des Vermieters, am besten schriftlich; für den Tausch einer defekten Kabine ist ohnehin er zuständig. Bei Maßnahmen zur Barrierereduzierung besteht nach § 554 BGB ein Anspruch auf Zustimmung, ggf. mit Rückbaupflicht. Stand 2026, bitte im Einzelfall prüfen.
Ja – schwellenloser Einstieg, Bewegungsfläche, rutschhemmende Oberfläche und Haltegriffe an tragfähig vorbereiteten Wänden. Ausführlich auf der Seite zum barrierefreien Bad.
Beschreiben Sie kurz Ihr Bad. Wir melden uns für einen Termin zur Besichtigung und zum Aufmaß in Berlin.
Lieber gleich sprechen? 030 8632 3107